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	<title>Kartoffel</title>
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	<title>Kartoffel</title>
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	<item>
		<title>Kulinarische Reise in ferne Zeiten – der Kartoffelkuchen</title>
		<link>https://www.bettinas-jungbrunnen.de/archive/5222</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 09:29:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Brot, Brötchen, Kuchen & Gebäck]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsbäckerei]]></category>
		<category><![CDATA[arme Leute Stollen]]></category>
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		<category><![CDATA[Blechkuchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kartoffelkuchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Der Advent ist die Zeit des Probierens, des Schwelgens im Reich der Genüsse. Vom auserlesenen Weihnachtsgebäck bis zum althergebrachten Kuchen, Kostproben aus der Weihnachtsbäckerei werden gereicht, begutachtet und wenn der Geschmackstest bestanden ist, finden sie Aufnahme in das Familienrezeptbuch.<span id="more-5222"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">„Unter einem glücklicheren Stern stand die Backwoche, wo mit Pfeffer- und Zuckernüssen begonnen und mit Brezeln, Kranz-und Blechkuchen aufgehört wurde. Wir durften nicht nur mit in die Backstube hinein, darin es überall anheimelnd nach bitteren Mandeln und geriebener Zitrone roch, sondern erhielten auch als Weihnachtsgeschmack eigens für uns Kinder gebackene kleine Wecken, alles reichlich zugemessen. „Ich weiß, sagte meine Mutter, „daß sie sich den Magen daran verderben, aber das ist besser, wie wenn sie knappgehalten werden. Sie sollen all diese Zeit über eine Festesfreude haben, und die bringt ihnen ein Festkuchen am besten bei.“</p>
<p style="font-weight: 400;">So erinnert sich Theodor Fontane an seine Kindheit im pommerschen Swinemünde, wo wie überall in der Adventzeit, für das Fest gebacken wurde. Doch nicht alle Eltern vermochten ihre Kinder schon vor dem Fest so zu verwöhnen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Olle oder tolle Knolle?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Blicken wir zurück auf längst vergangene Tage, als Weihnachtsgast Ende des 19. Jahrhunderts. Da erfanden die Frauen aus spärlichen Zutaten immer wieder neue Kreationen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Kartoffeln stellten das Hauptnahrungsmittel der einfacheren Gesellschaftsschicht dar, sie waren günstig oder konnten selbst angebaut werden. So fand sich die vielseitige Knolle auch im Kuchen wieder. Wie zum Beispiel in dem „arme Leute Stollen“, dem Kartoffelkuchen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Kartoffelkuchen wurde zur Taufe, Hochzeit, Kirmes und vor allem in der Vorweihnachtszeit in den Ofen geschoben. Als Vorgeschmack auf die zu erwartenden Köstlichkeiten gaben die Frauen Teigreste vom Stollen oder etwas Nüsse und Früchte hinzu, je nachdem, was der Vorratsschrank hergab.</p>
<p style="font-weight: 400;">Doch das Image einer Armen-und Hungerspeise bekam die Kartoffel erst zu Zeiten der Not wie während oder nach Kriegen und Wirtschaftskrisen. Ursprünglich begann ihre Karriere als „exotische“ Pflanze an Fürstenhöfen, in Gärten von Apothekern und Naturforschern. Im 17. Jahrhundert war von Kartoffeln im Zusammenhang mit festlichen Speisen die Rede. Neben Hühner und Hecht, Gänse und Hirsch, Mandeltorte und Konfekt, landeten Erdäpfel auf den Tellern bedeutender Persönlichkeiten.</p>
<p style="font-weight: 400;">So unterlag das Nachtschattengewächs seit jeher einem Wechselspiel zwischen Laune und Not.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gekocht, gegrillt, gebacken oder gebraten, mit einem jährlichen pro Kopf Verbrauch von 56,1 Kilogramm ist die Kartoffel in diesen Tagen ein fester Bestandteil auf unserem Speiseplan.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;">Kartoffellied von Matthias Claudius (deutscher Dichter und Journalist 1740-1815)</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;">Pasteten hin, Pasteten her,<br />
was kümmern uns Pasteten?<br />
Die Kumme hier ist auch nicht leer<br />
und schmeckt so gut als bonne chère<br />
von Fröschen und von Kröten</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;">Und viel Pasteten und Leckerbrot<br />
verdirbt nur Blut und Magen.<br />
Die Köche kochen lauter Not,<br />
sie kochen uns viel eher tot;<br />
Ihr Herren, laßt Euch sagen!</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;">Schön rötlich die Kartoffeln sind<br />
und weiß wie Alabaster!<br />
Sie däun sich lieblich und geschwind<br />
und sind für Mann und Frau und Kind<br />
ein rechtes Magenpflaster</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Rezept Kartoffelkuchen für ein Backblech</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Gehobelten Mandeln und viel Zimt verströmen bei diesem Kartoffelkuchen einen Hauch von weihnachtlicher Vorfreude und dem Versprechen von mehr Köstlichkeiten.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;">Zutaten:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;">300 g Mehl</li>
<li style="font-weight: 400;">300 g gekochte und zerdrückte Kartoffeln</li>
<li style="font-weight: 400;">50 g Hefe</li>
<li style="font-weight: 400;">200 g Butter</li>
<li style="font-weight: 400;">100 g Zucker</li>
<li style="font-weight: 400;">3 Eier</li>
<li style="font-weight: 400;">2 TL Zimt</li>
<li style="font-weight: 400;">60 g gehobelte Mandeln</li>
<li style="font-weight: 400;">Eine Prise Salz</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;">Zubereitung:</span></p>
<ol>
<li style="font-weight: 400;">Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde formen. Hefe hineinbröckeln und mit 4 EL warmem Wasser verrühren.</li>
<li style="font-weight: 400;">Schüssel mit einem Küchentuch zudecken und an einem warmen Platz 60 Minuten gehen lassen.</li>
<li style="font-weight: 400;">Kartoffeln schälen, kochen und fein reiben und mit den Eiern, 125 g flüssiger Butter, 50 g Zucker und einer Prise Salz zu dem Vorteig geben und alles gut vermengen und zu einem glatten Teig kneten.</li>
<li style="font-weight: 400;">Teig fingerdick ausrollen und auf ein mit Butter eingefettetes Backblech legen.</li>
<li style="font-weight: 400;">Zugedeckt noch einmal 60 Minuten gehen lassen. Dann mit der Gabel mehrmals einstechen, den restlichen Zucker und Zimt überstreuen und mit der übrigen aufgelösten, warmen Butter gleichmäßig besprenkeln. Zum Schluss die gehobelten Mandeln gleichmäßig auf dem Teig verteilen.</li>
<li style="font-weight: 400;">Den Kartoffelkuchen bei 180 Grad etwa 25 Minuten backen, bis er goldbraun ist. Stäbchenprobe machen.</li>
</ol>
<p style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;">Guten Appetit!</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kartoffellebkuchen – Der süße Schatz aus Omas Küche</title>
		<link>https://www.bettinas-jungbrunnen.de/archive/3341</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2019 18:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Brot, Brötchen, Kuchen & Gebäck]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsbäckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Backen mit Kartoffeln]]></category>
		<category><![CDATA[einfach backen]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffel]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffellebkuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebkuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebkuchenliebe]]></category>
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		<category><![CDATA[traditionelle Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[veggie backen]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsgebäck]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtszeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob gekocht, gebacken, gegrillt, püriert oder gebraten – die Vielseitigkeit der Kartoffel kennt keine Grenzen. Mit diesem besonderen Lebkuchenrezept übernimmt sie nun sogar die Hauptrolle in einer süßen Weihnachtsköstlichkeit.<span id="more-3341"></span></p>
<p>Die Kartoffel selbst hat eine faszinierende Geschichte. Ursprünglich in den Anden Südamerikas beheimatet, trat sie im 16. Jahrhundert ihren Siegeszug nach Europa an. Zunächst skeptisch betrachtet und oft nur als Zierpflanze genutzt, zeigte sich ihr wahrer Wert in Zeiten von Hungersnöten. Ihre Vielseitigkeit inspirierte Köche und Bäcker immer wieder aufs Neue – und so entstand vermutlich auch der Kartoffellebkuchen. In Zeiten von Mehlknappheit war die Kartoffel eine geniale Alternative, die diese Spezialität hervorbrachte. Was damals aus der Not geboren wurde, begeistert heute mit ihrem saftigen Teig und würzigem Aroma – ein Highlight der Weihnachtszeit.</p>
<p>Das Rezept stammt aus Oma’s Zeiten und wurde glücklicherweise an mich weitergegeben. Ich muss zugeben, ich habe mich bisher nie an Lebkuchen gewagt – der Aufwand schien mir einfach zu groß. Doch dieses Rezept hat mich überzeugt: schnell, einfach und unglaublich lecker. Als Kartoffelliebhaber war ich sofort begeistert und kann es nur jedem empfehlen! Diese Lebkuchen sind nicht nur ein Genuss – sie sind himmlisch.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Rezept für ca. 25 Lebkuchen auf Oblaten mit einem Durchmesser von 70mm: </span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>200 g mehlig kochende Kartoffeln</li>
<li>120 g Mehl                                                         <img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-4104 alignright" src="https://www.bettinas-jungbrunnen.de/wp-content/uploads/2019/12/DSC04462-Bearbeitet-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.bettinas-jungbrunnen.de/wp-content/uploads/2019/12/DSC04462-Bearbeitet-300x225.jpg 300w, https://www.bettinas-jungbrunnen.de/wp-content/uploads/2019/12/DSC04462-Bearbeitet-1024x768.jpg 1024w, https://www.bettinas-jungbrunnen.de/wp-content/uploads/2019/12/DSC04462-Bearbeitet-768x576.jpg 768w, https://www.bettinas-jungbrunnen.de/wp-content/uploads/2019/12/DSC04462-Bearbeitet.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></li>
<li>150 g Zucker</li>
<li>120 g gem. Haselnüsse</li>
<li>50 g gehackte Nüsse</li>
<li>2 Eier</li>
<li>20 g Zitronat</li>
<li>20 g Orangeat</li>
<li>30 g Schokostreusel</li>
<li>80 ml Milch</li>
<li>1 TL Zimt</li>
<li>1 TL gem. Nelken</li>
<li>1 Pck. Backpulver</li>
<li>für die Verzierung nach Belieben: ganze Mandeln, Kuvertüre, Puderzucker</li>
</ul>
<p>Zubereitung: 30 min + Backzeit 18 min</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Kartoffeln kochen, mit einer Gabel zerdrücken und auskühlen lassen.</li>
<li style="text-align: justify;">Eier und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen.</li>
<li style="text-align: justify;">Nach und nach die restlichen Zutaten dazu geben und mit den Knethaken des Rührgerätes gut vermengen.</li>
<li style="text-align: justify;">Oblaten auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech geben und jeweils 1 Esslöffel des Teiges auf jede Oblate geben.</li>
<li>Nach Belieben ganze Mandeln leicht in den Teig eindrücken.</li>
<li style="text-align: justify;">Im vorgeheizten Backofen bei 200 ° C ca. 18 Minuten backen.</li>
<li style="text-align: justify;">Nach dem Auskühlen entweder mit Puderzuckerguss oder mit Schokoladenguss bestreichen. Aber auch pur schmecken diese Lebkuchen besonders lecker.</li>
</ol>
<p>In einer Blechdose sind die Lebkuchen mehrere Wochen haltbar.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Guten Appetit!</span></p>
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