Ein Teller Spaghetti

Es war ein Sommer an der oberen Adria, heiß bis in die Nacht hinein, mit Pinien, die kaum Schatten hergaben. Ich arbeitete auf einem Campingplatz als Gästebetreuerin, allein zuständig für zwölf Häuser und sechs Zelte. Tagsüber organisierte ich, erklärte, gab Schlüssel aus.

Unter Buchen

An diesem Wochenende unternahmen wir seit langer Zeit wieder eine größere Wanderung. Zwölf Kilometer führte der Weg durch einen Mischwald, in dem vor allem die Buchen das Bild bestimmten. Ihre hohen, glatten Stämme standen dicht beieinander.

Das Fahrrad

An der oberen Adria hatte selbst der Alltag eine gewisse Leichtigkeit. Morgens roch es nach warmem Sand, Sonnencreme und frischem Kaffee aus den Bars am Platz.

Im Opernhaus der Wilhelmine – Bayreuth

Das Markgräfliches Opernhaus wollten wir schon lange einmal besichtigen.

Wechselnde Orte, dieselbe Sehnsucht

Ich schaue mir Shen Yun seit Jahren an. Jedes Jahr an einem anderen Ort. Dieses Mal war es Füssen. Das Ensemble machte hier Station, und wir haben den Besuch mit ein paar Tagen Urlaub verbunden.

Zwischen Burg und Bewegung

Es war mein Geburtstag, und eigentlich hätte ich diesen Tag gerne im Wald verbracht. Auf einem Weg, irgendwo zwischen Bäumen, mit dem Zwitschern der Vögel, dem Wind, der durch die noch kahlen Äste zieht, und dem leisen Knacken des Unterholzes unter den Füßen.

Vierzig Tage

In diesem Jahr habe ich zu Fasching viele Krapfen gegessen.

Ein Tag für die Schönheit

Es war ein besonderer Anlass. Stefan hatte Geburtstag, und wir überlegten, wie wir diesen Tag verbringen wollten. Kein großes Programm, kein Trubel. Er sagte, er möchte einfach einmal wieder schöne Bilder sehen.

Auf den Wegen des Franz von Assisi

Es war ein Montagabend in Bamberg. Ich kam müde von der Arbeit und freute mich dennoch auf den Abend, weil ich mir bewusst etwas anderes vorgenommen hatte als den gewohnten Ablauf der Woche.

Bach in the Subway

Rolltreppen summen. Schritte hallen. Eine Durchsage schneidet durch die Luft.

Die kleinen Pakte

In der Hölle herrscht Flaute. Charon, der Fährmann, der die verdammten Seelen über den Styx rudern muss, beschwert sich beim Teufel: Ihm sei langweilig. Seit langem keine großen Seelen mehr, nur Kleinkram, kaum der Mühe wert, das Boot zu rudern.

Geteilte Hilflosigkeit

Der Bus war an diesem Nachmittag nicht voll. Es war einer dieser grauen Tage, an denen das Licht schon früh matter wird, ohne dass es wirklich dunkel ist. Ich setzte mich auf einen Vierersitz, legte meine Tasche neben mich und blickte aus dem Fenster.

Zwischenwelt

Noch bevor ich die Augen aufschlage, höre ich es. Zwischen den Büschen und Hecken vor unserem Fenster singt jemand. Ein Vogel, dann noch einer, dann viele. Ich liege im Warmen, lausche und freue mich auf einen milden Tag.

Zwischen Schlagzeug und Zucchini

Es war später Nachmittag, und ich war auf dem Heimweg von der Arbeit. Meine Gedanken kreisten bereits um das, was noch zu tun war – eine Ladung Wäsche, das Abendessen, die üblichen To-dos, die sich am Ende eines Arbeitstags ansammeln.

Gold und Tee

Als ich das Programm gesehen hatte, war die Entscheidung gefallen: ein Kammerkonzert mit Stücken von Paganini, Brahms und Rachmaninow, das uns in eine andere, längst vergangene Welt entführen würde.

Der verschleierte Blick – Caspar David Friedrich

Caspar David Friedrich galt an den Akademien als hoffnungsloser Fall – seine Menschen waren unproportional und das Aktzeichnen eine Qual für den schüchternen Rothaarigen. Doch aus dieser vermeintlichen Schwäche entwickelte er eine revolutionäre Kunstrichtung, die bis heute nachwirkt: von seinen nebelverhangenen Rückenfiguren bis zu Walt Disneys „Bambi“-Wäldern.

Acht Taler und ein Traum – Jean Pauls Weg in die Literatur

„Ich mag ja auch nicht viel – acht Taler sollen mich zufrieden stellen.“ Jean Pauls Weg begann mit Schulden und einem verzweifelten Brief an seine Mutter. Am Ende schrieb er sich in die Herzen der Deutschen – und sogar in die Musik von Schumann, Mahler und Reinecke.

Thomas Edison: Der Mann, der das Scheitern leuchten ließ

„Ich bin nicht tausendmal gescheitert. Ich habe erfolgreich tausend Möglichkeiten entdeckt, wie die Glühbirne nicht zum Leuchten gebracht wird.” – Mit dieser bemerkenswerten Einstellung trotzte Thomas Alva Edison jedem Rückschlag.

Mark Twain: Ein Leben voller Höhen und Tiefen

Mark Twain, einer der bedeutendsten Schriftsteller der amerikanischen Literatur, führte ein Leben voller beeindruckender Höhen und tragischer Tiefen. Mit scharfem Humor, meisterhafter Sprache und einem unermüdlichen Blick auf die menschliche Natur schuf er Werke, die bis heute begeistern und inspirieren. Doch hinter seinen Geschichten verbarg sich ein Leben, das ebenso faszinierend und facettenreich war wie

Den Kurs des Lebens bestimmen

Boote auf offenem Meer – für mich verkörpern sie pure Freiheit. Besonders die Tage auf Rügen haben dieses Gefühl in mir geweckt. Der weite Horizont, das sanfte Schaukeln der Wellen und die endlose Weite des Meeres lassen den Alltag vergessen und laden dazu ein, den Moment in vollen Zügen zu genießen.

Die Kunst des Müßiggangs: Mußestunden

Wir können die Zeit, unsere Lebenszeit, nicht anhalten, aber wir können sie mit schönen Momenten füllen und ausschöpfen.

„Ich habe jetzt keine Muße“ oder „mir ist langweilig“ sind heutzutage häufig gebrauchte Redewendungen und beide stehen in Bezug zur Zeit. Sind Müßiggang und Langeweile wirklich so schlecht wie ihr Ruf?

Benjamin Franklin: Die Kunst, sich selbst zu formen

„Ich wünschte leben zu können, ohne irgendeinen Fehler zu irgendeiner Zeit zu begehen.“ Diese Worte schrieb ein junger Mann, der kaum Chancen im Leben hatte: Mit zehn Jahren musste er die Schule abbrechen, um Kerzen zu gießen und Seife zu rühren. Doch Benjamin Franklin gab sich mit diesem Schicksal nicht zufrieden. Ausgestattet mit einem unstillbaren