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Winterspuren im Frankenwald

Beiträge . Unterm Himmelszelt

Kaum hatte ich die Autotür geschlossen, spürte ich es wieder – dieses Kribbeln, diese willkommene Ungeduld. Meine Schritte wurden schneller, als ich vom Parkplatz Richtung Waldrand lief. Der Schnee knirschte unter meinen Wanderschuhen, zehn bis zwanzig Zentimeter hoch, unberührt bis auf ein paar vereinzelte Tierspuren. Wie ein Kind, das endlich auf den Spielplatz darf, konnte ich es kaum erwarten, wieder zwischen den Bäumen zu verschwinden.

Dann waren wir drin. Stille. Nur der Wind pfiff durch die Tannen und wirbelte kleine Schneewolken auf. Anfangs ging es noch leicht voran. Doch je tiefer wir in den Frankenwald vordrangen, desto anspruchsvoller wurde der Weg. Neun Kilometer – auf dem Papier. In Wirklichkeit fühlte es sich an wie das Doppelte.

Immer wieder kreuzten Spuren unseren Weg. Rehe vermutlich, vielleicht Hirsche. Oder doch…? Unwillkürlich musste ich an die Meldungen denken: Wölfe, wieder heimisch in unseren Wäldern. Auch Wildschweine kamen mir kurz in den Sinn. Aber dann lachte ich über mich selbst und verbannte diese Gedanken aus meinem Kopf.

Der Wind wurde rauer und trieb uns den Schnee ins Gesicht. Schneeverwehungen machten das Vorankommen mühsam. Unsere Beine arbeiteten hart gegen den tiefen Schnee. Keine Menschenseele außer uns – nur unsere eigenen Spuren, die wir Schritt für Schritt in die weiße Decke drückten.

Als wir endlich wieder am Ausgangspunkt ankamen, waren wir erschöpft. Die Beine schwer, die Wangen rot von der Kälte. Am nächsten Tag meldete sich der Muskelkater. Und doch – oder gerade deshalb – fühlte es sich gut an. Richtig. Lebendig.

Draußen zu sein, die kalte, klare Luft zu atmen, von Natur umgeben – das ist es, was mich erdet.






Tags: Frankenwald, Natur, Schnee, Wald, wandern, Winter

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